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Informationen Pollenmonitor

Der Pollenmonitor BAA500 ist das erste Gerät einer zukünftigen Serie vollautomatischer Analysegeräte vorwiegend von luft- und flüssigkeitsgetragenen Partikeln, mit automatischer Probenahme, optischer Messung, bildanalytischer Auswertung und impaktorArchivierung der Proben.

Die Firma Hund ist seit 30 Jahren erfahren in der Partikelmesstechnik und in der Mikroskopie.

Bei der Entwicklung wurde besonderer Wert auf Robustheit, vollautomatischen Langzeitbetrieb und Bedienerfreundlichkeit gelegt. Das Gerät ist für einen unbeaufsichtigten Messzyklus von einem Monat ausgelegt.

Das Gerät nutzt die einzig wirkungsvolle Entscheidungsmethode, wie sie auch bei der menschlichen Pollenanalyse betrieben wird, nämlich morphologische, also Gestaltungsmerkmale zur Unterscheidung der typischen Pollen. Diese werden aus einem Luftstrom von max. 6 m³/h in einem speziellen virtuellen Impaktor separiert. Dabei wird die Massenträgheit der luftgetragenen Partikel genutzt.

Partikel kleiner 5 µm und größer 100 µm werden ausgeschieden, nur die Partikel probentraegerzwischen 5 µm und 100 µm gelangen auf ein mit Gel beschichtetes Probenpräparat mit einem Durchmesser von ca. 10 mm, auf dem sie festkleben. Diese für einen Monat reichenden Probenträgerplättchen befinden sich in einem Magazin und werden durch ein Handlingsystem an einen Rundtaktteller übergeben.

Danach wird das mit Pollen beladene Gel erwärmt, die Pollen sinken ein und nachdem das Gel wieder erkaltet ist, sind sie hermetisch in der Masse eingeschlossen und archivierbar.

Der Rundtaktteller befördert nun die Probe in ein vom übrigen Gerät durch Schwingungsdämpfung getrennten 3 D Scanner. In diesem rundtischhochpräzisen Positionierungssystem wird die Probe unter einem inversen Mikroskopsystem mit nachgeschalteter Digitaler Videokamera verfahren, dabei werden nun Bildstapel der Probe aufgenommen, bei dem die Fokusebene jeweils um 1,5 µm in der Z-Achse verschoben wird. So erhält man 70 Schichtbilder der Partikel auf der Probe. Diese Bilddaten werden auf einer Festplatte gespeichert. Während dieses Scanningprozesses wird bereits das nächste Probenträgerplättchen mit Partikeln beladen.

Die ausgewerteten Probenplättchen werden zum Schluss durch das Handlingsystem einem weiteren Magazin zugeführt, das die Proben eines ganzen Monats aufnehmen kann.

scanningtischEin weiteres Rechnersystem holt sich parallel die Bilddaten aus dem Speicher, unterscheidet die Pollen von anderen luftgetragenen Partikeln und klassifiziert nach Gestaltungsmerkmalen, um welche Art von Pollen es sich handelt und trägt deren Zahl in eine Matrix ein, die dem Wetterdienst stündlich per Datenleitung übermittelt wird.

Somit kann der interessierte Nutzer z. B. ein Allergiker sehr schnell über Art und Anzahl der Pollen in der Luft informiert werden und sich entsprechend schützen.

 

 
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